Ceranfeld autark

Ceranfelder sind ja bekanntlich einer der meist genutzten Küchengeräte. Die glatten mit Glas bedeckten Induktionskochfelder lösten seit geraumer Zeit die alten Herdplatten wie manche sie sicherlich noch kennen ab. Seitdem sind Ceranfelder gefragter als je zuvor. Doch gibt es auch immernoch unterschiede zwischen den einzelnen Modellen, den einzelnen Herstellern wie zum Beispiel AEG oder Siemens. Die Modelle haben dann unter anderem noch verschiedene Funktionen, welche ein Gerät beispielsweise besitzt, was das andere wiederum nicht besitzt. Man muss deshalb immer genau wissen, wass man von so einem Gerät erwartet, bevor man ein Ceranfeld kauft. Es gibt auch einen Unterschied bei der Einbauweise. Hierüber soll es auch in diesem Artikel gehen. Denn Ceranfelder können sowohl autark als auch nicht autark sein. Doch was bedeutet autark?

Ceranfeld mit Kochtopf

Autark – Was ist das?

Autark bedeutet, dass sich das Ceranfeld nuabhängig von anderen Komponenten nutzen lässt. Es heißt quasi soviel wie selbstständig nutzbar. Bei nicht autarken Geräten haben wir sehr oft die Konstellation, dass sowohl Backofen als auch Herd zusammengehören. Diese bilden quasi eine Einheit und haben ein Steuerelement zusammen. Das ist bei qutarken Ceranfeldern und Induktionskochfeldern jedoch nicht der Fall. Ceranfelder welche als autark ausgeschrieben sind, können ohne Probleme ohne jeglichen weiteren Vorkehrungen an das Stromnetz angeschlossen werden. Theoretisch kann man dann sofort loslegen mit Kochen. Jedoch bietet es sich an, dieses Ceranfeld auch über den Backofen zu integriere. Als aller erstes sieht das ganze einfach schöner aus, und zudem hat man seinen Kochplatz und Backplatz an einer Stelle. Der Vorteil ist jedoch trotzdem, dass man nicht darauf angewiesen ist, dass das Gerät komplett 1:1 zum Backofen passen muss. Es wäre beispielsweise auch möglich, den Backofen auf eine Höhe über oder neben den Kühlschrank zu hängen, wären das Ceranfeld auf der anderen Seite der Küchenzeile integriert ist.

Was gibt es beim Kauf genau zu bachten?

Die Preisspanne bei einem autarken Ceran-Kochfeld ist relativ dehnbar. Sie reicht von 3-stelligen bis zu 4-stelligen Preisen. Es gibt Geräte mit unterschiedlich vielen Kochplatten. Hierbei unterscheidet man in der Regel zwischen 3 Platten Ceranfeldern, 4 Platten Ceranfeldern und 5- Platten Ceranfeldern. Alles darüber könnte schon in den gastronomischen Bereich fallen. In der Regel gibt es aber wie unser Ceranfeld Test beweist, auch schon Modelle ab 250€. Diese Ceranfelder sind mit grundlegenden Eigenschaften und Funktionen ausgestattet und haben circa 3-4 Felder. Doch es gibt auch Geräte, bei denen man an obigen Preis noch eine null hinanhängen kann. Ja –  es gibt tatsächlich auch Ceranfelder mit 6 Platten, mit einer Boost Funktion für ein Ultra schnelles erhitzen, einem sensiblen Touchscreen bei den Bedienelementen, zahlreiche andere Funktionen und meist auch eine automatische Topferkennung und alles was man sich in einer Küche nur vorstellen kann. Auch was die Festigkeit der Oberfläche angeht, sind diese in einer ganz anderen Kategorie. Für das Geld mag das aber auch sein. Miele, AEG und Siemens sind hierbei führende Hersteller für Induktionskochfelder auch in dieser Preiskategorie.

Fazit:

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein autarkes Ceranfeld zahlreiche Vorteile gegenüber nicht autarken hat. Zudem sind diese meistens Moderner und man kann sich das ungefähr vorstellen wie als würde man sich einen PC zusammenstellen. Kauft man sich beide Elemente einzeln, sind diese zusammen billiger, als wenn man beide Geräte nicht autark zusammen kauft. Was den Preis angeht muss jeder für sich selbst entscheiden welchen Preis er für ein Glaskeramikkochfeld bezahlen will und wie viel das Budget momentan hergibt. In der Regel reicht jedoch schon ein Ceranfeld mit 4 Feldern für weniger als 500€.